Schon wieder in Österreich? Ja, aber diesmal nicht nur virtuell. Am Freitag ging es nachmittags ins Pitztal, und hoch auf die Riffelseehütte. Der Skibetrieb auf der Piste war schon eingestellt, als wir zur Hütte hochgingen.
Am nächsten Tag war der Wurmtaler Kopf unser Ziel. Ein ziemlich langer Weg führt bis zum Ende des Riffeltales, und dann ein etwas steilerer Anstieg zum Gipfel.
Das Wetter war traumhaft, die Aussicht großartig ...
... und die Abfahrt einfach nur der Hammer! Pulverschnee von oben bis unten.
Abends präsentierte sich unser Ziel für den nächsten Tag noch im besten Licht: der kleine Spitz links neben dem Rostizkogel wurde vor nicht allzuvielen Jahren wegen seiner Form als "K2" benannt, und ist inzwischen eines
der beliebtesten Skitourenziele in der Gegend. Bezüglich Höhe und
Schwierigkeit gibt es natürlich gewisse Unterschiede zu seinem
Namensvetter im Karakorum.
Sonntag morgens zog es dann zu, und das Wetter wurde beständig schlechter. Die Sichtweite am Gipfel war leider nicht so berühmt.
Auch die Abfahrt ist mit streckenweisem Bruchharsch eher durchwachsen. Aber auch das gehört eben mal dazu. Insgesamt war es ein tolles Tourenwochenende!
Sonntag, 11. März 2012
Donnerstag, 8. März 2012
Einmal rund um Österreich
Wer macht denn so was, einmal rund um Österreich zu laufen? Vermutlich hätten nur wenige Zeit dazu. Virtuell geht es aber trotzdem, und zwar folgendermaßen:
Ein lieber Mitmensch, zum Beispiel aus dem streakrunner.de-Forum, übernimmt die Organisation, überlegt sich eine Strecke, stellt die Informationen ins Netz, und nimmt Anmeldungen entgegen. Wie bei einem richtigen Lauf eben. An einem bestimmten Tag geht es los. Man schreibt sich seine gelaufenen Kilometer auf und rechnet diese zusammen. Und sobald man eine bestimmte Anzahl erreicht oder überschritten hat, hat man auch das dazugehörige Etappenziel erreicht. Das teilt man dann dem Organisator mit, zum Beispiel im entsprechenden Forumsthread. Und er pflegt dann die aktuelle Rangliste.
Ein Riesenspaß, solange man es nicht zu ernst nimmt. Und das über mehrere Monate hinweg, denn für eine Strecke von über 2000 Kilometern braucht man ja eine Weile.
Nach meinem gestrigen Abendlauf quer durch München stand ich nun aber keine zehn Kilometer mehr vor dem virtuellen Ziel in Salzburg, und dann reizt es natürlich, die Runde endlich zu vollenden. Heute Abend passt es zeitlich nicht, und morgen nach der Arbeit will ich schon wieder in die Berge. Also musste heute die Mittagpause dran glauben. Laufschuhe habe ich zwar im Büro stehen, aber keine Klamotten. Also musste das auch mal in normaler Kleidung gehen. Es ist ja kühl genug draußen, um nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen. Nach einer knappen Stunde war das Ziel dann erreicht.
In den letzten acht Tagen sind nun doch einige Kilometer zusammengekommen, und Sehnen und Gelenke melden dies auch. Zur Regeneration geht es am Wochenende ins Pitztal.
Ein lieber Mitmensch, zum Beispiel aus dem streakrunner.de-Forum, übernimmt die Organisation, überlegt sich eine Strecke, stellt die Informationen ins Netz, und nimmt Anmeldungen entgegen. Wie bei einem richtigen Lauf eben. An einem bestimmten Tag geht es los. Man schreibt sich seine gelaufenen Kilometer auf und rechnet diese zusammen. Und sobald man eine bestimmte Anzahl erreicht oder überschritten hat, hat man auch das dazugehörige Etappenziel erreicht. Das teilt man dann dem Organisator mit, zum Beispiel im entsprechenden Forumsthread. Und er pflegt dann die aktuelle Rangliste.
Ein Riesenspaß, solange man es nicht zu ernst nimmt. Und das über mehrere Monate hinweg, denn für eine Strecke von über 2000 Kilometern braucht man ja eine Weile.
Nach meinem gestrigen Abendlauf quer durch München stand ich nun aber keine zehn Kilometer mehr vor dem virtuellen Ziel in Salzburg, und dann reizt es natürlich, die Runde endlich zu vollenden. Heute Abend passt es zeitlich nicht, und morgen nach der Arbeit will ich schon wieder in die Berge. Also musste heute die Mittagpause dran glauben. Laufschuhe habe ich zwar im Büro stehen, aber keine Klamotten. Also musste das auch mal in normaler Kleidung gehen. Es ist ja kühl genug draußen, um nicht zu sehr ins Schwitzen zu kommen. Nach einer knappen Stunde war das Ziel dann erreicht.
In den letzten acht Tagen sind nun doch einige Kilometer zusammengekommen, und Sehnen und Gelenke melden dies auch. Zur Regeneration geht es am Wochenende ins Pitztal.
Mittwoch, 7. März 2012
Homerun - heute mal anders
Von der Arbeit nach Hause laufe ich ja öfters. Also ganz nach Hause eher selten, aber bis zu irgendeiner S-Bahnstation auf dem Weg. Und meistens wähle ich die gleiche Strecke. Es ist eben nicht so einfach, richtig gute Laufstrecken quer durch München zu finden, und wenn man mal eine ausgekundschaftet hat, weicht man nicht so schnell davon ab. Das soll jetzt nicht falsch verstanden werden - es gibt tolle Runden in der Stadt. Aber vom Osten in den Westen mit möglichst viel Grün und ohne Hauptstraßen zu gelangen braucht schon etwas Überlegung.
Heute sollte es mal wieder etwas Abwechslung sein. Nicht über Schloss Nymphenburg, sondern durch den Westpark. Leider habe ich mich ab und zu doch an eine der Hauptverkehrsstraßen verirrt. Aber insgesamt war es doch ganz nett.
Erst mal ein Stückchen die Isar entlang. Der Frühling liegt schon in der Luft.
An der Bavaria vorbei. Beschaulich geht es hier zu. Ganz anders als Ende September auf dieser Wiese.
Dann zum Westpark. Er wurde den Münchnern zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983 geschenkt.
Von dort musste ich mich irgendwie bis zum westlichen Rand Großhaderns durchmogeln. Kurz nach dem Westpark die Richtung verwechselt und ich betätigte mich am mittleren Ring als Feinstaubfilter. Schnell wieder weg, durch Wohnviertel nach Großhadern, dann durch den Wald, unter der Lindauer Autobahn durch, im Pasinger Stadtpark würmabwärts. In Aubing hatte ich dann genug für heute und vertraute mich dem öffentlichen Nahverkehr an.
Heute sollte es mal wieder etwas Abwechslung sein. Nicht über Schloss Nymphenburg, sondern durch den Westpark. Leider habe ich mich ab und zu doch an eine der Hauptverkehrsstraßen verirrt. Aber insgesamt war es doch ganz nett.
Erst mal ein Stückchen die Isar entlang. Der Frühling liegt schon in der Luft.
An der Bavaria vorbei. Beschaulich geht es hier zu. Ganz anders als Ende September auf dieser Wiese.
Dann zum Westpark. Er wurde den Münchnern zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983 geschenkt.
Von dort musste ich mich irgendwie bis zum westlichen Rand Großhaderns durchmogeln. Kurz nach dem Westpark die Richtung verwechselt und ich betätigte mich am mittleren Ring als Feinstaubfilter. Schnell wieder weg, durch Wohnviertel nach Großhadern, dann durch den Wald, unter der Lindauer Autobahn durch, im Pasinger Stadtpark würmabwärts. In Aubing hatte ich dann genug für heute und vertraute mich dem öffentlichen Nahverkehr an.
Sonntag, 4. März 2012
Nochmals die große Runde
Nachdem der Wetterbericht für heute eher schlecht war, und gestern an meinen Skistiefeln eine Kleinigkeit kaputtgegangen war, habe ich mich heute wieder auf's Laufen verlegt. Nach dem Frühstück wieder eineinhalb Liter Getränk in den Rucksack, und los ging es. Einfach mal schauen, wieviel heute noch geht nach den sportlichen Tagen zuvor. Und es wurde nochmal die lange Runde vom Donnerstag, nur heute ohne Foto- und Landkartenstops. Es war eigentlich ideales Laufwetter: nicht zu kalt, nicht zu warm, etwas Wind und beinahe kein Regen.
So geht eine sportliche Woche zu Ende. Jetzt muss ich aber ein paar Tage etwas kürzer treten, damit sich die Knochen wieder erholen (und nicht nur die).
So geht eine sportliche Woche zu Ende. Jetzt muss ich aber ein paar Tage etwas kürzer treten, damit sich die Knochen wieder erholen (und nicht nur die).
Samstag, 3. März 2012
Bei Traumwetter auf dem Gilfert
Am Samstag durfte es dann eine "richtige" Skitour sein. Bei Traumwetter sind wir von Innerst aus gestartet, bei Traumwetter auf den Gipfel, und bei Traumwetter wieder abgefahren. Bei der Abfahrt war es dann natürlich spätestens bei der Nonsalm vorbei mit dem Traumschnee, aber das nimmt man an solch einem Tag auch gerne mal in Kauf.
Beim Aufstieg ist der Gipfel schon früh in Sicht.
Übers Inntal hinweg sieht man auf das gegenüberliegende Karwendel.
Die Aussicht vom Gipfel ist überwältigend. Hier der Blick nach Osten.
Das Gipfelkreuz ist monumental.
Schee war's!
Beim Aufstieg ist der Gipfel schon früh in Sicht.
Übers Inntal hinweg sieht man auf das gegenüberliegende Karwendel.
Die Aussicht vom Gipfel ist überwältigend. Hier der Blick nach Osten.
Das Gipfelkreuz ist monumental.
Schee war's!
Freitag, 2. März 2012
Brauneck nach Feierabend
Um im Winter den Berg hochzugehen kann man sich auch mal zwei Bretter unter die Füße schnallen. Und an geeigneter Stelle geht das sogar noch nach Feierabend. Wie am Freitag, als ich kurz vor fünf in Wegscheid bei Lenggries losging. Immer schön die ausgeschilderte Tourenroute hoch, um die Skifahrer auf den Pisten nicht zu stören.
Die Farben des schwindenden Tages in den Bergen - immer wieder faszinierend.
Oben war es dann fast schon dunkel.
Schnell über die Piste abgefahren, bevor die Präparationsarbeiten für den nächsten Tag beginnen. Hier wird teilweise mit Pistenraupen an Stahlseil präpariert, und dort sollte man dann nicht mehr unterwegs sein.
Eigentlich sollte man etwas früher starten. Sonst wird es ganz schön anstrengend, rechtzeitig oben und vor allem wieder unten zu sein.
Die Farben des schwindenden Tages in den Bergen - immer wieder faszinierend.
Oben war es dann fast schon dunkel.
Schnell über die Piste abgefahren, bevor die Präparationsarbeiten für den nächsten Tag beginnen. Hier wird teilweise mit Pistenraupen an Stahlseil präpariert, und dort sollte man dann nicht mehr unterwegs sein.
Eigentlich sollte man etwas früher starten. Sonst wird es ganz schön anstrengend, rechtzeitig oben und vor allem wieder unten zu sein.
Donnerstag, 1. März 2012
FFB-Marathon
Was macht man, wenn die nächste Marathonveranstaltung zu weit weg ist, oder ausgebucht, oder zu teuer, oder zu viel Rummel? Man kann sich ja seinen eigenen Marathon basteln. Das geht fast überall.
Am Donnerstag fand bei schönstem Wetter zum Beispiel völlig unbemerkt der Fürstenfeldbruck-Marathon statt. Sämtliche Verpflegung inklusive Getränke waren selbst mitzunehmen. Zeitnahme und Streckenmessung mit der eigenen Uhr. Keine Altersklassen, keine Siegerehrung. Auch keine Meldegebühr. Ein Teilnehmer.
Einsteigen kann man zum Beispiel am Parkplatz beim Kloster Fürstenfeld. Dann geht es am Bahnhof vorbei, am Bahndamm entlang. Nicht umsonst nennt sich der Weg hier Rodelbahnstraße. Es geht kurz aber knackig bergauf.
Man spürt schon den nahenden Frühling.
Auf der Emmeringer Leite sieht man dann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Unten bei Emmering ist es dann schon wieder übersichtlicher.
Durch Emmering, am Fliegerhorst vorbei, durch Gernlingen, ins Fußbergmoos. Frühblüher-Allergiker sollten sich fernhalten, wenn die Birkenblüte richtig anfängt.
Hier war ein unterirdischer Baumeister schon ganz schön fleisig.
Was hier wohl noch wächst.
Übern Acker nach Überacker.
Dann über Maisach und Diepoltshofen nach Frauenberg. Auf dem Bild zu sehen die oberbayerische Area 51. Hier haben sie ihre Basis auf der Erde, und leben schon mitten unter uns. ;-)
Weiter über Malching nach Mammendorf. Endlose Linien in der Landschaft.
Über Landsberied nach Schöngeising, und amperabwärts zurück zum Ausgangspunkt. Nicht vergessen, bei Kilometer 42,195 auf die Uhr zu schauen.
So einfach war er organisiert, der FFB-Marathon.
Am Donnerstag fand bei schönstem Wetter zum Beispiel völlig unbemerkt der Fürstenfeldbruck-Marathon statt. Sämtliche Verpflegung inklusive Getränke waren selbst mitzunehmen. Zeitnahme und Streckenmessung mit der eigenen Uhr. Keine Altersklassen, keine Siegerehrung. Auch keine Meldegebühr. Ein Teilnehmer.
Einsteigen kann man zum Beispiel am Parkplatz beim Kloster Fürstenfeld. Dann geht es am Bahnhof vorbei, am Bahndamm entlang. Nicht umsonst nennt sich der Weg hier Rodelbahnstraße. Es geht kurz aber knackig bergauf.
Man spürt schon den nahenden Frühling.
Auf der Emmeringer Leite sieht man dann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Unten bei Emmering ist es dann schon wieder übersichtlicher.
Durch Emmering, am Fliegerhorst vorbei, durch Gernlingen, ins Fußbergmoos. Frühblüher-Allergiker sollten sich fernhalten, wenn die Birkenblüte richtig anfängt.
Hier war ein unterirdischer Baumeister schon ganz schön fleisig.
Was hier wohl noch wächst.
Übern Acker nach Überacker.
Dann über Maisach und Diepoltshofen nach Frauenberg. Auf dem Bild zu sehen die oberbayerische Area 51. Hier haben sie ihre Basis auf der Erde, und leben schon mitten unter uns. ;-)
Weiter über Malching nach Mammendorf. Endlose Linien in der Landschaft.
So einfach war er organisiert, der FFB-Marathon.
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